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Social Media für KMU: Grundlagen und Strategien

Social Media für KMU

Social Media spielt in der heutigen Zeit eine enorme große Rolle. Mit den richtigen Inhalten und der richtigen Strategie können die sozialen Medien ein mächtiges Marketing-Werkzeug sein.

Sei es zur Neukundengewinnung, Kundenbindung oder zur hautnahen Kommunikation mit den eigenen Kunden: Social Media ist eine echte Wunderwaffe.

Doch geht es um Social Media für KMU, fehlt häufig eine klare Zielrichtung. Die Ressourcen zur Umsetzung fehlen. Dabei kann Social Media für kleine und mittelständische Unternehmen viel zur Realisierung der Unternehmensziele beitragen.

Social Media für KMU bedeutet einfache und individuell zugeschnittene Lösungen parat zu haben.

Genau hier möchte ich helfen. Mit folgenden Grundlagen und Strategien gebe ich Ihnen eine erste Zielrichtung an die Hand.

Warum Social Media?

Das ist die erste Frage, die sich vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt. Warum sollen wir auf Social Media aktiv werden?

Eine Statistik zeigt, dass die Zahl der weltweiten Nutzer von Social Media bis 2021 auf 3 Milliarden Menschen steigen wird. Dadurch hat und wird sich das Kommunikationsverhalten weiter enorm verändern.

Recherche, Informationsbedarf, Fragen oder Probleme zum Produkt oder der Dienstleistung: Vieles davon wird über das Smartphone und die sozialen Medien abgewickelt.

Die zweite Frage, welche sich nun stellt: Was genau bedeutet dieses geänderte Kommunikationsverhalten? Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen?

Die Antwort ist ganz einfach. Ihnen bietet sich großartiges Potenzial Ihre Kommunikation zu verbessern, Ihr Marktpotenzial voll auszuschöpfen, neue kompetente Mitarbeiter zu gewinnen und Beziehungen zu Kunden und Partnern zu stärken.

Wollen Sie das erreichen und als KMU im digitalen Zeitalter relevant bleiben gilt es folgendes zu beachten:

  • Sie müssen sich an die technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen anpassen.
  • Stellen Sie sich auf die geänderten Kundenbedürfnisse sowie das geänderte Kundenverhalten ein.
  • Handeln Sie möglichst zeit- und kostensparend
  • Seien Sie flexibel und reagieren Sie schnell bzw. erkennen Sie früh Änderungen im technologischen Umfeld.

Letztendlich erfindet Social Media das Rad nicht neu. Auch hier lautet das Hauptziel Ihre Kunden zufrieden zu stellen und Mehrwerte zu generieren. Hieraus erwirtschaften Sie wiederum Gewinne und bleiben am Markt erfolgreich.

Damit Sie jedoch als KMU erfolgreich Social-Media-Marketing betreiben sind einige Kernaspekte zu klären.

Grundlagen, Chancen und Risiken von Social Media für KMU

Bevor Sie mit Ihrem eigenen Social Media Auftritt starten ist es wichtig, sich einen Überblick über die Grundlagen, Chancen sowie Risiken zu verschaffen.

Neue Medien

Grundsätzlich zählen die sozialen Medien zu den Neuen Medien. Diese zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Ansprache mehrerer Sinne
  • Darstellung eines Sachverhalts in mehreren Darstellungsformen, Text, Bild und Bewegtbild, Sprache
  • Interaktive Informationsübermittlung
  • Informationen lassen sich miteinander verbinden bzw. verlinken
  • Globale Vernetzung der Nutzer
  • Unabhängig von Raum und Zeit

Aktivitäten

Es gilt zwischen drei grundlegenden Aktivitäten zu unterscheiden:
  • dem Teilen (Share)
  • dem Bewerten (Like/ don't Like)
  • dem Kommentieren

Überblick

Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle sozialen Medien. Dieses Social Media Prisma hilft Ihnen dabei. Legen Sie Bereiche fest, die für Sie relevant sind. Zu den klassischen sozialen Netzwerken gehören immer noch Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat und YouTube. Aber auch Pinterest oder professionelle soziale Netzwerke, wie XING und LinkedIn gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Social Media für KMU

Kleine und mittelständische Unternehmen zeichnen sich oftmals durch vier typische Eigenschaften aus.

1. Eigentum und Geschäftsführung in einer Hand
2. Langfristige Planung und Orientierung
3. Kundennähe
4. Bindung der Mitarbeiter

Aus diesen Eigenschaften sind Ziele und Problemstellungen von KMU’s abzuleiten.

Dadurch das Entscheider oftmals auch Eigentümer in mittelständischen Unternehmen sind, werden die Risiken des Aufbaus eines Social-Media-Kanals sehr sorgfältig abgewogen.

Durch die langfristige Orientierung sind die Ausgaben für Social Media gleichzeitig eine Investition in die Zukunft.

Mit dem Begriff der Kundennähe gehen gleichzeitig auch Begriffe wie Loyalität, Mehrwert, Zufriedenheit etc. mit ein. Gelingt es Ihnen als KMU Ihren Kunden kontinuierlich Wertschätzung entgegen zu bringen, können Sie verlässliche und dauerhafte Beziehungen zu Ihren Kunden etablieren.

Was für Ihre Kunden gilt, gilt auch für Ihre Mitarbeiter. Denn diese sind mit verantwortlich für den betrieblichen Erfolg. Dementsprechend müssen Sie auch gegenüber Ihren Mitarbeitern Wertschätzung zeigen. Das Fachwissen Ihres Personals ist sehr wichtig. Unzufriedene Mitarbeiter verlassen Ihr Unternehmen. Damit geht wertvolles Wissen sowie Know-How über den eigenen Markt und dessen Wirkungsweise verloren. Erhöhen Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und sorgen für eine höhere Bindung zu Ihrem Unternehmen.

Risiken von Social Media

Wie es eben so ist, ist auch der Einsatz von Social-Media-Maßnahmen mit gewissen Risiken behaftet.

Die größte Sorge dürfte hierbei sicherlich die der Rufschädigung sein. Imageschäden, Umsatz- und Kundenverlust sind wirklich keine Ergebnisse, die man sich vor dem Einsatz von Social Media erhofft.

Auch rechtliche Gefahren drohen. Datenschutzverletzungen oder Verstöße gegen das Wettbewerbs- oder Markengesetz können zu Abmahnungen oder Strafzahlungen führen.

Um diese Risiken zu minimieren sollten Sie:
  • Gezielt kommunizieren und interagieren. Nur weil es alle machen, heißt das nicht, dass dies einfach oder auch für Ihren Social-Media Auftritt geeignet ist.
  • Bieten Sie einen echten Mehrwert. Sehen Sie Social Media als weiteren Kanal zur Kommunikation und nicht als weiteren Werbekanal.
  • Interagieren Sie erwartungsgemäß. Warten Sie mit einer Antwort nicht länger als 24 Stunden. Eine zu lange Wartezeit Ihrer Kunden kann vor allem bei problematischen Sachverhalten zu negativen Eindrücken führen.
  • Liefern Sie die richtigen Inhalte. Bilder, Text und Videos müssen schnell und intuitiv zu verstehen sein. Die Inhalte müssen Ihre Kunden wirklich interessieren. Anderenfalls bieten Sie keinen Mehrwert.
  • Betreiben Sie Social Media nicht nebenbei. Mitarbeiter im Bereich Social Media müssen dafür ausgebildet sein oder zumindest ein Coaching oder eine Schulung hierfür absolviert haben.

Mit Kritik richtig umgehen

Die wohl größte Herausforderung, im Bezug auf die Risiken von Social Media, ist es richtig mit Kritik umzugehen.

Auch hier gibt es einige Richtlinien, welche Sie beachten sollten:
  • Reagieren Sie nicht zu schnell. Bleiben Sie ruhig und überlegen Sie sich Ihre Antwort.
  • Sperren oder löschen Sie niemals Kommentare von Fans, Kunden etc. Dies kann den Negativeffekt nur vergrößern und die gesperrte Person äußert sich auf weiteren Plattformen schlecht über Ihr Unternehmen. Löschen und Sperren Sie nur diejenigen Kommentare, die gegen das Gesetz oder die guten Sitten verstoßen.
  • Führen Sie keine Gegenangriffe gegen Ihre Fans aus. Fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen und bleiben Sie ruhig. Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind die wichtigsten Faktoren Ihres Social-Media Auftritts.
  • Gehen Sie positiv mit Kritik um. Auch ich persönlich sehe jede Kritik nicht als negativ an. Kritik bietet für mich immer eine Chance zur Verbesserung. Sehen Sie Kritik also als wertvolles Kundenfeedback an, um Ihr Unternehmen zu verbessern.
Nun haben Sie einen ersten Einblick in die Grundlagen, Chancen sowie Risiken von Social Media bekommen. In einem weiteren Schritt müssen nun die Einsatzpotenziale von Social Media erkannt werden.

Einsatzpotenzial von Social Media für KMU

Alle oben genannten Problemstellungen und Ziele können mithilfe von Social Media gelöst bzw. erreicht werden.

Hierzu ist zwischen internem und externem Einsatz von Social Media zu unterscheiden.

Eine interne Social-Media-Maßnahme könnte beispielsweise die Einführung eines internen Chats bzw. Intranet sein.

Durch solche internen Maßnahmen können Sie die Effizienz und Produktivität Ihrer Mitarbeiter steigern. Tätigkeiten können schneller durchgeführt werden. Auch Fehler werden reduziert.

Die Motivation und die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter können Sie dadurch ebenfalls steigern. Sie stärken das Wir-Gefühl und schaffen Begeisterung für das eigene Unternehmen. Interne Kommunikationsprozesse werden verstärkt.

Da diese internen Maßnahmen jedoch nur indirekt das Online-Marketing beeinflussen widmen wir uns nun den externen Maßnahmen.

Hier können Sie durch den Einsatz von Social Media einfach gesagt: Ihre Umsätze steigern und Ihre Kosten senken.

Mit einem durchdachten, authentischen und mehrwertgenerierenden Social-Media-Einsatz können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden und damit die Kundenbindung steigern. Außerdem schöpfen Sie Ihr Umsatzpotenzial im Zuge der Neukundengewinnung voll aus.

Um diese Ziele jedoch zu erreichen, muss dem gesamten Social-Media-Einsatz eine ausgefeilte Strategie zu Grunde liegen.

Wie Sie systematisch das Fundament und eine erste Zielrichtung für Ihren Social-Media-Auftritt erarbeiten klären wir im nächsten Schritt.

In 3 Schritten zu Ihrer Social-Media-Strategie

1. Ausgangslage klären

Klären Sie Ihre Ausgangslage in Form einer umfassenden SWOT-Analyse. Hierbei untersuchen Sie interne Stärken und Schwächen, sowie externe Chancen und Risiken.

Diese vier Faktoren werden durch äußere Umweltentwicklungen beeinflusst. Technologie, Gesellschaft, Ihr Kunde, der Wettbewerb oder aber die Politik können Ihre Stärken, Schwächen sowie Chancen und Risiken beeinflussen.

Seien Sie sich also aller Einflussfaktoren bewusst und beziehen Sie diese in Ihre SWOT-Analyse mit ein.
SWOT-Analyse Social Media
In einem nächsten Schritt klären Sie die Frage „Warum Social Media?“ für sich selbst. Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Bei jedem sind diese unterschiedlich.

Wollen Sie beispielsweise Ihre Kunden besser kennen lernen? Möchten Sie neue Kunden gewinnen? Wollen Sie schlichtweg Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen? Möchten Sie auf Social Media aktiv werden, weil Ihre Wettbewerber dies auch tun?

Identifizieren Sie Ihre eigene Antwort. Damit geben Sie sich selbst eine erste Zielrichtung.

Weiterführen müssen die den Social-Media-Reifegrad sowie die verfügbaren Ressourcen (Zeit, Budget) klären. Stellen und beantworten Sie sich also folgende Fragen: Ist mein Unternehmen reif für Social-Media? Und welche Begrenzungen hat mein Unternehmen bezüglich der Zeit und dem Budget?

Reifegrad ermitteln

Den Reifegrad Ihres Unternehmens können Sie anhand diverser Faktoren ablesen.
  • Haben Sie in Ihrer Unternehmenskultur den Einsatz von Social Media verankert?
  • Liegt eine klare Vision bezüglich dem Einsatz von Social Media vor?
  • Gibt es einen konkreten Ansprechpartner bezüglich Social Media?
  • Wie groß ist das Know-How bzw. wie affin sind Ihre Mitarbeiter in der Thematik Social Media?
  • Findet ein kontinuierliches Controlling bzw. Erfolgsmessung statt?
Beantworten Sie diese Fragen und legen Sie Ihren eigenen Social-Media-Reifegrad fest. Hierzu können Sie die Fragen mit „trifft zu“, „trifft eher zu“ und „trifft eher nicht zu“ und „trifft nicht zu“ beantworten.

Dadurch erkennen Sie schnell wo es Verbesserungsmöglichkeiten gibt oder wo Ihr Unternehmen bezüglich dem Reifegrad für Social Media Schwachstellen besitzt.

2. Ziele und Zielgruppe(n) festlegen

Erarbeiten Sie Ziele und priorisieren Sie diese. Ich würde Ihnen raten, in kleinen Dimension zu denken. Je nach Ihrem persönlichen Social-Media-Reifegrad sind Ihre Ziele Schritt-für-Schritt zu realisieren.

Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen sind hier die typischen Social-Media-Ziele:
  • Umsatzsteigerung
  • Kostensenkung
  • Steigerung der Unternehmens- und Markenbekanntheit
  • Erhöhung der Reichweite (potenzielle Neukunden)
  • Aufbau eines positiven Images
  • Lead-Generierung, Sammeln von Kontakten
  • Steigerung der Kundenbindung und Kundenzufriedenheit
  • Verbesserter Service, Verbesserung im Kundendialog, Kundeninteraktion
  • Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern, Recruiting, Employer Branding
Wählen Sie nun ein für Sie relevantes Ziel aus. Beispiel: Bekanntheit steigern.

Jetzt haben wir unser Ziel. Als nächstes geht es darum dieses Ziel so konkret wie möglich zu machen. Hierzu müssen wir zunächst Zielgruppe und Zielplattform definieren.

Sind Sie beispielsweise im B2B-Bereich tätig, sind Plattformen wie XING, LinkedIn oder YouTube für Sie geeignet. Richtet Sie Ihr Produkt oder Dienstleistung eher an eine ältere Zielgruppe ist Facebook die richtige Plattform. Besitzen Sie eine eher jüngere Zielgruppe sind Instagram und Pinterest perfekt für Sie.

Stellen Sie sich die Frage, wo sich Ihre Kunden aufhalten. Wählen Sie nur eine Plattform aus und konzentrieren Sie sich vollends auf diese. In unserem Beispiel entscheiden wir uns für Facebook.

Unser Ziel lautet nun also Bekanntheit steigern über einen Social-Media-Auftritt bei Facebook. So weit so gut.

Jetzt ist es von großer Wichtigkeit diesem Ziel Kennzahlen zuzuweisen. Sogenannte KPI’s (Key Performance Indicator).

Diese KPI’s sollten messbar, umsetzbar, erreichbar, richtungsweisend, relevant und zeitgebunden sein.

Danach legen Sie für die einzelnen KPI’s Zielwerte fest.

Um dies zu veranschaulichen führen wir das gegebene Beispiel aus:
  • Unternehmensziel: Bekanntheit steigern
  • Social-Media-Ziel: Social-Media-Maßnahmen über die Plattform Facebook
  • KPI: Anzahl der Fans, Anzahl der Website-Besuche über Facebook, Anzahl der Likes, Shares, Kommentare
  • Zielwerte: 50 neue Fans bis zum 31.05.2019, 15 % Website-Traffic über Facebook im Zeitraum heute-31.05.2019, Steigerung der Engagement-Rate um 5 % bis zum 31.05.2019
Nun haben wir unser Ziel konkretisiert. Sie wissen genau woran Sie sind. Sie wissen genau, bis zu welchem Zeitpunkt das Ziel zu erreichen ist. Außerdem wissen Sie, mit welchen Kennzahlen der Erfolg gemessen wird.

Sehen Sie das Nicht-Erreichen des Ziels nicht als Misserfolg an. Erkennen Sie das Optimierungspotenzial und definieren Sie daraufhin das nächste Ziel.

3. Die richtigen Inhalte finden und die strategische Vorgehensweise definieren

Wir haben unser Ziel, die Zielplattform und unsere Zielgruppe. Was uns noch fehlt, sind die richtigen Inhalte sowie die richtige Vorgehensweise.

Die richtigen Inhalte hängen stark von Ihrem Ziel ab. Das wichtigste ist jedoch, dass Sie anfangen. Fangen Sie an Ihre Inhalte zu teilen. Egal ob Insights aus Ihrem Unternehmen, informative Artikel zu Themen Ihrer Branche oder eigen erstellter Content in Form von Text, Bild oder Video. Hauptsache ist, dass Sie anfangen.

Sie werden schnell erkennen, was und was nicht funktioniert. Hieran können Sie Ihre Inhalte optimieren.

Die strategische Vorgehensweise hängt wie bereits erwähnt von Ihrem Social-Media-Reifegrad ab. Haben Sie bisher keine Erfahrung mit Social Media empfiehlt sich die Schritt-für-Schritt Strategie.

Schritt-für-Schritt bedeutet: Gehen Sie ein Ziel nach dem anderen an. Hier können Sie sparsam mit Zeit- und Geldressourcen umgehen. Sie haben keinen Handlungsdruck. Sammeln Sie zunächst nach und nach Erfahrung im Social Media Bereich.

Die Aufbaustrategie setzt eine höhere Ressourcenverfügbarkeit voraus. Durch größere Ressourcen können Sie Know-How, Prozesse und Zuständigkeiten in Ihrem Unternehmen etablieren und weiter ausbauen. Das gelingt Ihnen beispielsweise durch Schulungen und Coaching durch externe Berater.

Eine integrative Komplettstrategie setzt einen hohen Reifegrad sowie hohe Ressourcen voraus. Sie können quasi aus dem vollen Schöpfen und Social-Media-Maßnahmen fest in Ihrem Unternehmen etablieren.

Erfolgsmessung

Wir sind bereit zum loslegen: Ausgangssituation, Ziele, Zielgruppe, Zielplattform, Inhalte und Strategie sind geklärt und es kann losgehen. Oder?

Noch nicht ganz.

In einem letzten Schritt ist es wichtig, die korrekte Erfolgsmessung festzulegen.

Da Sie in Ihren Zielen bereits die relevanten Kennzahlen festgelegt haben, wissen wir auch schon welche Kennzahlen wir messen müssen.

Es ist wichtig, dass es einen zuständigen Mitarbeiter für die Erfolgsmessung gibt.

Mit Tools wie Google Analytics, Facebook Analytics etc. lassen sich alle Kennzahlen beobachten und messen.

Für eine erfolgreiche und strukturierte Erfolgsmessung sind jedoch ein paar Kriterien zu beachten:
  • Legen Sie Ihr Messobjekt fest. Bezieht sich Ihr Messobjekt auf Ihre Kunden, Ihre Beiträge oder Ihre Website?
  • Setzen Sie Ihr Messobjekt in Relation. Beispiel: Durchschnittliche Anzahl der Shares je Follower
  • Stellen Sie den Messzeitraum dar und vergleichen Sie diesen. Beispiel: 1.04. - 8.04. im Vergleich zur Vorwoche
  • Wie lässt sich die Erfolgsmessung optimal visualisieren? Wählen Sie aus Textdarstellung, Kreisdiagramm oder Balkendiagramm etc. die richtige Option für Sie
  • Legen Sie die Messzeitpunkte konkret fest: Jeden Tag? Einmal pro Woche? Es ist wichtig das eine kontinuierliche Erfolgsmessung stattfindet

Fazit

Sie haben nun einen kleinen Einblick in die Social-Media Grundlagen und Strategien erhalten. Besonders für KMU ist es wichtig die Chancen und Risiken, welche sich hinter Social Media verbirgern, zu kennen. Natürlich sind alle angeschnittenen Themen viel zu groß um Sie in einem Blog-Beitrag detailliert zu erläutern. Alleine über den Bereich der Erfolgsmessung könnte man ein ganzes Buch schreiben. Ich hoffe ich habe Ihnen dennoch einen kleinen und hilfreichen Denkanstoß zur Social-Media-Thematik gegeben. Falls Fragen offen geblieben sind schreiben Sie mir diese gerne in die Kommentare oder kontaktieren Sie mich direkt.

Über den Autor.

Timo Hoch, Geschäftsführer tihodigital

Timo Hoch

In diesem Blog zur Online-Marketing Beratung gebe ich Ihnen wertvolle Praxistipps, Trends und Neuigkeiten zur gesamten Thematik an die Hand. Während meines Studiums habe ich mein Wissen, auch mit der Hilfe von Experten mehrerer Branchen und Teildisziplinen, vertiefen können. Als Geschäftsführer bei tihodigital bringe ich für Sie zielgerichtete Online-Strategien, durchdachte Websites, ganzheitliche und nachhaltige Online-Kampagnen und mehrwertgenerierende Inhalte in Einklang mit Ihrem Unternehmen.​

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2 Kommentare

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